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Elaine Jentsch bei Delegationsreise in Brüssel

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Anfang November 2025 nahm Elaine Jentsch gemeinsam mit Abgeordneten der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtags an einer Delegationsreise nach Brüssel teil. Ziel war es, Sachsens Positionen frühzeitig in die Debatte zur künftigen EU-Förderpolitik einzubringen. Denn die Entscheidungen, die in Brüssel getroffen werden, wirken unmittelbar nach Sachsen – auf Unternehmen, Kommunen, Landwirtschaft und die regionale Entwicklung insgesamt.

In Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern der EU-Kommission wurde deutlich, dass der aktuelle Entwurf des Mehrjährigen Finanzrahmens die Rolle der Regionen deutlich schwächen würde. Jentsch betonte, dass gerade Transformationsregionen wie Sachsen weiterhin direkten Zugang zu EU-Fördermitteln benötigen, damit Unterstützung dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Ein weiterer Schwerpunkt waren Fragen der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit. Viele Unternehmen leiden unter Aufwand und langen Verfahren. Aus Sicht Jentschs muss Europa schneller, innovativer und wirtschaftsfreundlicher werden, damit vor allem der Mittelstand wieder investieren kann.

Auch die Zukunft der Agrarförderung wurde thematisiert. Nationale Alleingänge würden landwirtschaftliche Betriebe belasten und den europäischen Gedanken schwächen. Landwirtschaft brauche Verlässlichkeit, Planungssicherheit und faire Bedingungen im Wettbewerb.

Die Reise zeigte aus Sicht von Jentsch deutlich, wie wichtig es ist, dass Sachsen seine Interessen aktiv in Brüssel vertritt. Entscheidungen auf europäischer Ebene wirken direkt vor Ort – und müssen daher die Bedürfnisse der Regionen stärker berücksichtigen.